Ikud’s Weblog

Dezember 16, 2009

Interkultureller Trainer (m/w): Absolventen bei IKUD Seminare zertifiziert

Göttingen, 16.12.2009: Am vergangenen Wochenende ging wieder eine Ausbildungssequenz der „Ausbildung zum interkulturellen Trainer (m/w) in 5 Modulen“ zu Ende, die alle Teilnehmenden erfolgreich abschlossen. Dazu gratulierte Alexander Reeb, Geschäftsführer von IKUD® Seminare, den Absolventen recht herzlich und dankte für die erfolgreiche Zusammenarbeit und das Engagement der Teilnehmenden.


Bei dieser dritten Ausbildungssequenz im Jahr 2009 erarbeiteten die Teilnehmenden unter professioneller Anleitung eigene Trainingskonzepte, die sie direkt in die Tat umsetzen können. Am Wochenende wurden die Konzepte präsentiert, die auch diesmal aus ganz verschiedenen Arbeitsbereichen und Branchen kommen. Unter den neuen zertifizierten interkulturellen Trainern und Trainerinnen sind solche, die in Zukunft länderspezifische Trainings (Russland, China, arabische Länder) anbieten sowie Fach- und Führungskräfte, die in Finanzbranche und für technische Berufe Mitarbeiterschulungen zu interkultureller Kompetenz durchführen. Auch für Universitäten und Studenten wurde ein spezielles interkulturelles Training entwickelt. Es zeigt sich auch hier, in welch breitem Spektrum die in der Trainerausbildung erworbenen Kenntnisse eingesetzt werden können.

Die „Ausbildung zum interkulturellen Trainer (m/w) in 5 Modulen“ von IKUD® Seminare ist durch die Deutsche Gesellschaft für interkulturelle Trainingsqualität e.V. (dgikt) zertifiziert und Absolventen erhalten die Auszeichnung: „Zertifizierter Trainer der Deutschen Gesellschaft für interkulturelle Trainingsqualität e.V“. Die Ausbildung besteht aus 5 Modulen, die über 4 Monate an 11 Trainingstagen berufsbegleitend absolviert werden. Seit dem Start der Ausbildung im Herbst 2006 haben bereits mehr als 150 Absolventen die Ausbildung durchlaufen und sind erfolgreich in  verschiedenen Positionen tätig, sei es im Personalabteilungen internationaler Unternehmen, in Organisationen oder auf selbstständiger Basis.

2010 bietet IKUD® Seminare die Ausbildung zu vier Startterminen an: 29. Januar, 16. April, 24. September und 05. November. Nähere Informationen über die „Ausbildung zum interkulturellen Trainer (m/) in 5 Modulen“ sind einsehbar unter http://www.ikud-seminare.de/seminare/interkultureller-trainer-ausbildung-in-5-modulen.html und natürlich steht das Team von IKUD® Seminare bei Rückfragen jederzeit zur Verfügung.

November 26, 2009

Transkulturelle und kultursensible Pflege

Göttingen, 26.11.2009: Der Eintritt der ersten Migrantengeneration in das Rentenalter zeigt am Bereich Pflege beispielhaft, welche Umwälzungen sich in den nächsten Jahren in der Gesundheitsbranche noch verstärken werden. Interkulturelle Kompetenz ist die neue Schlüsselqualifikation, ohne die die Interaktion zwischen Pflegepersonal und Patienten nicht gelingen kann.

Beim transkulturellen Pflege-Ansatz geht es nicht etwa darum, das Misslingen der Kommunikation auf die „fremde Kultur“ der Migranten abzuschieben und in stereotypisierender Ursachenzuschreibung zu enden. Vielmehr beschäftigt sich das transkulturelle Konzept auch mit wechselseitigen Prozessen und individuellen Migrationsbiographien. Der Patient/die Patientin wird in seiner, natürlich auch kulturell beeinflussten, Individualität gesehen, was gerade in der Pflege wichtig ist. Schließlich geht es in dieser Situation um Themen, die die Lebensgrundlage betreffen: Gesundheit und Krankheit.

 

Das pflegende und ärztliche Personal muss interkulturelle Kompetenz besitzen, um die Lebenswelt der zugewanderten Patienten verstehen zu können. Der erste Schritt ist das Wissen um die Wichtigkeit religiöser und alltagskultureller Aspekte und das Bewusstsein für die eigene „kulturelle Brille“. Um interkulturelle Kompetenzen zu vermitteln, ist interkulturelles Training erwiesenermaßen eine wirksame Methode. IKUD® Seminare bietet in Kooperation mit komMedikus ab März 2010 eine „Ausbildung zum interkulturellen Trainer (m/w) für den Gesundheitsbereich“ an.

 

Mit dieser Kooperation ist es gelungen, Spezialisten für die interkulturelle Weiterbildung und die medizinische Branche zusammen zu bringen. Die Teilnehmer lernen, wie man selbst im Berufsalltag in interkulturellen Begegnungssituationen besser agiert und kommuniziert und vor allem, wie man diese Kenntnisse weitervermittelt. Sie können demnach in der eigenen Pflegeeinrichtung/Klinik oder auf dem freien Markt interkulturelle Trainings anbieten.

 

Der Ansatz der 5-moduligen „Ausbildung zum interkulturellen Trainer (m/w) für den Gesundheitsbereich“ lehnt sich an den der kultursensiblen und transkulturellen Pflege an. Es geht also nicht um die bloße Vermittlung von „Kulturrezepten“ für die medizinische Behandlung und Betreuung, sondern um eine ganzheitliche Weiterbildung, die auf der Erfahrungsebene basierend (z.B. durch Rollenspiele) grundlegende Handlungskompetenzen erweitert.

 

Die „Ausbildung zum interkulturellen Trainer (m/w) im Gesundheitswesen“ startet am 16. März 2010 und läuft über 3 Monate. Nähere Informationen unter:

http://www.ikud-seminare.de/Seminare/Interkulturell-Kompetenz-Trainer-Ausbildung-Gesundheitsbereich.html

November 25, 2009

Interkulturelle Kommunikation im Krankenhaus

Göttingen, 25.11.2009: Durch Zuwanderung und Migration hat sich in Deutschland eine multikulturelle Gesellschaft entwickelt. Die Kommunikation zwischen Menschen aus ganz unterschiedlichen Kulturen ist jedoch nicht immer einfach. Gerade im Krankenhaus, wo es um existenzielle Fragen geht – manchmal um Leben und Tod – treten diese Barrieren deutlich zu Tage.

Wenn ein Patient aus einer anderen Kultur deutsch spricht, heißt das noch nicht, dass damit das Gelingen der Kommunikation garantiert ist. Sehr oft wird unterschätzt, wie wichtig religiöse und kulturelle Prägungen sind.

 

Beispiele aus der Praxis zeigen, dass auch Patienten, die sich sprachlich verständigen können, dennoch nicht verstanden werden. Ursache sind z. B. unterschiedliche kulturelle Auffassungen von Rollen (Arzt – Patient). Dem Arzt wird von vielen Patienten eine besondere Machtposition zugesprochen, und insofern „verschweigt“ man ihm bei der Visite Dinge, die zu sagen wichtig wären.

Auch die türkische Patientin, die diffus über „Bauchschmerzen“ klagt, hat vielleicht ein ganz anderes Problem, dass sie aber gegenüber einem männlichen Arzt nicht benennen mag.

Problematische Felder sind auch Körperkontakt, Essen und Diät sowie der Grad der Familieneinbindung des Patienten, der z. B. mit erhöhter Besucherfrequenz einhergeht.

 

Im Krankenhaus ist eine funktionierende Kommunikation extrem wichtig, ohne interkulturelle Kompetenz jedoch heute fast unmöglich. Kliniken reagieren auf diesen Schulungsbedarf hinsichtlich interkultureller Öffnung und beginnen mit dem Training von Personal. IKUD® Seminare bietet ab März 2010 die „Ausbildung zum interkulturellen Trainer (m/w) im Gesundheitswesen“ an. Diese Ausbildung befähigt Mitarbeiter/innen aus Krankenhäusern und Arztpraxen dazu, eigenständig interkulturelle Sensibilisierungstrainings zu planen und durchzuführen. Damit können kostensparend Inhouse-Maßnahmen angeboten werden, die zu einer Verbesserung der interkulturellen Kommunikation im Arbeitsalltag beitragen.

 

Die „Ausbildung zum interkulturellen Trainer (m/w) im Gesundheitswesen“ startet am 16. März 2010 und läuft über 3 Monate. Nähere Informationen unter:

http://www.ikud-seminare.de/Seminare/Interkulturell-Kompetenz-Trainer-Ausbildung-Gesundheitsbereich.html

November 18, 2009

Interkulturelle Mediation – Eine Einführung

Göttingen, 18.11.2009: Interkulturelle Begegnungen sind in der globalisierten Welt zum Alltag geworden.  Aber nicht immer gelingt es, diese konfliktfrei zu gestalten. Häufig kommt es zu Missverständnissen und Konflikten, wenn Menschen unterschiedlicher kultureller Prägung aufeinandertreffen. Eine „Schuld“ hat in solchen interkulturellen Konflikten niemand – es sind einfach zwei Welten bzw. zwei „Weltsichten“, die aufeinandertreffen. Logische Konsequenz ist wechselseitiges Unverständnis von Handlung und Kommunikation, das sich bis hin zu Streitigkeiten und letztlich Abbruch von Kontakten steigern kann.

In solchen Situationen hilft ein Mediator/eine Mediatorin. Er oder sie kann durch konstruktive Konfliktlösung aus der vermeintlich ausweglosen Situation eine Win-Win-Situation schaffen, sodass beide Konfliktparteien den Konflikt als Chance für effektive Veränderungen der Beziehungsgestaltung erkennen können. Der Mediator sieht aus der neutralen Position heraus beide Konfliktparteien und kann Lösungsansätze im Gespräch herausarbeiten. Als Vermittler im interkulturellen Konflikt sind seitens des Mediators besondere interkulturelle Kompetenz und kulturspezifisches Wissen gefordert.

Interkulturelle Mediation ist ein dementsprechend brandaktuelles Thema in der Weiterbildung. IKUD® Seminare bietet deshalb vom 27.-28. Mai 2010 das Seminar „Interkulturelle Mediation – Eine Einführung“ an. In diesem Einführungsseminar werden die grundlegenden Kenntnisse der interkulturellen Mediation vermittelt. Gemäß dem praxisbezogenen Ansatz von IKUD® Seminare lernen die Teilnehmenden nicht nur theoretische Hintergründe und Modelle (5 Phasen der Mediation, Konfliktstufen usw.) kennen, sondern machen in Simulationen und Übungen Erfahrungen auch auf der praktischen Ebene.

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen gewinnen einen Überblick über das Thema und erwerben grundlegende interkulturelle Kompetenz sowie Fähigkeiten für das Arbeitsfeld Mediation. Qualifikationen in diesem Bereich sind für jeden Trainer und Coach aber auch generell im Personalbereich und in Organisationen essentiell. In sozialen Berufen nimmt die Wichtigkeit von Spezialisten für interkulturelle Konfliktlösung ebenso zu wie in Hochschulen oder Unternehmen, die global agieren. Insofern bieten sich zahlreiche Optionen für den Einsatz derart qualifizierter Mitarbeiter; Auf Arbeitnehmerebene bedeutet diese Zusatzqualifikation eine Steigerung der Attraktivität auf dem Arbeitsmarkt.

Interessierte an „Interkulturelle Mediation – Eine Einführung“ – und dem kompletten Seminarangebot im Bereich interkulturelle Kompetenz von IKUD® Seminare –  wenden sich an die Mitarbeiter von IKUD® Seminare.

 

IKUD® Seminare
Düstere Str. 21
37073 Göttingen
Tel.: 0551 3811278
Fax: 0551 3811-279
Homepage: www.ikud-seminare.de
E-Mail: info@ikud-seminare.de

 

http://www.ikud-seminare.de/Pressemitteilung/Interkulturelle-Mediation-Einfuehrung-Konfliktmanagement.html

 

 

 

November 16, 2009

Interkulturelles Training – 200 € Rabatt auf Trainerausbildung nach Einführungsseminar

Göttingen, 16.11.2009: Interkulturelles Training wirkt. Im globalisierten Arbeitsalltag ist interkulturelle Kompetenz eine Schlüsselqualifikation und Weiterbildung in diesem Bereich unumgänglich. IKUD® Seminare bietet eine praxisnahe, zertifizierte Ausbildung zum interkulturellen Trainer (m/w) an, nach deren Absolvieren die Teilnehmenden in der Lage sind, eigene Trainings und Schulungsmaßnahmen zu gestalten. Zum Hineinschnuppern in das Thema gibt es die Veranstaltung „Interkulturelles Training – Einführung in Methoden“. Wer sich danach für die „Ausbildung zum interkulturellen Trainer (m/w) in 5 Modulen“ entscheidet, bekommt nun einen Sonderrabatt in Höhe von 200 €.

 Viele Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Seminars „Interkulturelles Training – Einführung in Methoden“ möchten das Arbeitsfeld interkulturelles Training zunächst kennenlernen und sich orientieren. In der Folge entschließen Sie sich sehr oft, dieses spannende Berufsbild tatsächlich anzustreben und die Ausbildung zum interkulturellen Trainer zu absolvieren. IKUD® Seminare kommt den Absolventen der „Einführung“ ab sofort mit einem besonders attraktiven Angebot entgegen: Die Kosten für die Teilnahme an der „Ausbildung zum interkulturellen Trainer (m/w) in 5 Modulen“ reduzieren sich um 200 €!

Die nächste Durchführung von „Interkulturelles Training – Einführung in Methoden“ findet vom 26.-27. Februar 2010 statt. Nächste Starttermine für die mehrmodulige Ausbildung zum interkulturellen Trainer sind 20. November 2009, 29. Januar 2010 und 16. April 2010. Wer gerne nähere Informationen zu dem Seminarangebot und zur Trainerausbildung zugesandt bekommen möchte, wendet sich an das Team von IKUD® Seminare.

 

IKUD® Seminare
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Tel.: 0551 | 381127-8
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Internet: www.ikud-seminare.de

 

http://www.ikud-seminare.de/Seminare/Interkulturelles-Training-Einfuehrung-Methoden.html

November 2, 2009

Interkultureller Trainer (m/w) – Ausbildung bei IKUD® Seminare ab November

Göttingen, 02.11.2009: Wer sich für das Arbeitsfeld interkultureller Kompetenzentwicklung qualifizieren möchte, braucht spezifische Kenntnisse. Dazu gehört neben theoretischem Wissen zu Kommunikations- und Kulturmodellen auch die Fähigkeit, praktische Übungen zu entwickeln.

Die zertifizierte „Ausbildung zum interkulturellen Trainer (m/w) in 5 Modulen“ vermittelt beides: Theorie und Praxis. Der nächste Starttermin ist der 20. November 2009.

Die Gestaltung interkultureller Begegnungen fordert von allen Beteiligten ein hohes Maß an interkultureller Kompetenz. Ob im sozialen Arbeitsfeld, im Business-Bereich oder auch in der Gesundheitsbranche, überall wird heute diese „soft skill“ gefordert. Denn in den Zeiten der Globalisierung sind Migrationsbewegungen, berufliche Auslandsaufenthalte oder der Einsatz von internationalem Pflegepersonal alltäglich.

 

Insofern steigt die Nachfrage an Multiplikatoren, die in Trainings und Seminaren zum Themenbereich „Interkulturelle Kommunikation“ weiterbilden. An genau diese Personen richtet sich die „Ausbildung zum interkulturellen Trainer (m/w) in 5 Modulen“. Die Teilnehmer/innen lernen dort, wie man interkulturelle Trainingsmaßnahmen konzipiert, plant und durchführt.

 

Denn grundsätzlich gilt: Interkulturelle Kompetenz erwerben ist die eine Sache – ihre Vermittlung an andere erfordert weitere, umfangreiche Kenntnisse und Fähigkeiten, die in der Trainerausbildung bei IKUD® Seminare vermittelt werden.

 

Die nächste Ausbildungssequenz, die sich über 4 Monate erstreckt, beginnt am 20. November 2009. Aktuell sind noch einige der begehrten Plätze frei – für nähere Informationen und zur unverbindlichen Anforderung von Infomaterial steht das Team von IKUD® Seminare jederzeit zur Verfügung.

 

http://www.ikud-seminare.de/seminare/interkultureller-trainer-ausbildung-in-5-modulen.html

Oktober 19, 2009

„Interkulturelles Training – Einführung in Methoden“: Jetzt 04.-05. Dezember in Göttingen!

Göttingen, 19.10.2009 – Die Universitätsstadt Göttingen ist nicht zufällig der Firmensitz von IKUD® Seminare: Mit dem offiziellen Motto „Stadt, die Wissen schafft“ passt das Weiterbildungsunternehmen ideal hierher. Das Seminar „Interkulturelles Training – Einführung in Methoden“ findet nun vom 04.-05. Dezember 2009 in Göttingen statt im österreichischen Linz statt.

Im Seminar mit Workshop-Charakter werden die Grundlagen zur Thematik interkultureller Trainings vermittelt. Dabei stellt IKUD® Seminare bewährte und selbst entwickelte Materialien vor und zeigt eine Vielzahl didaktischer Varianten auf, mithilfe derer selbstständig Weiterbildungsmaßnahmen im interkulturellen Bereich konzipiert werden können.

Da der Erwerb an interkultureller Handlungskompetenz immer essentieller wird, stellt dieses Einführungsseminar eine ideale Möglichkeit dar, in das Themenfeld „hineinzuschnuppern“. Wer sich für das Berufsbild des interkulturellen Trainers/der interkulturellen Trainerin qualifizieren möchte, kann im Anschluss an der „Ausbildung zum interkulturellen Trainer (m/w) in 5 Modulen“ teilnehmen – und bekommt dann einen entsprechenden Rabatt.

Nachdem vom 04.-05.12.09 zunächst eine Durchführung in Linz geplant war, wird „Interkulturelles Training – Einführung in Methoden“ nun ebenfalls in Göttingen stattfinden. Damit gibt es in diesem Herbst/Winter zweimal die Möglichkeit, das Seminar zu besuchen: 30.-31. Oktober und 04.-05.12.09.

Göttingen hat sich als Tagungsort bewährt. Die „Stadt, die Wissen schafft“ wird ihrem Namen wieder alle Ehre machen, denn die Teilnehmenden werden ganz sicher ihre interkulturelle Kompetenz schulen und ihr Wissen im Arbeitsfeld als Trainer/Coach erweitern.

Das Seminar ist geeignet für Menschen, die in ihrem Berufsfeld mit interkulturellen Inhalten zu tun haben, einen umfassenden Einstieg ins Thema suchen und sich für Schulungen, aber auch für den Alltag neue Methoden interkulturellen Trainings aneignen möchten. Die Veranstaltung ist sowohl geeignet für Personen mit Trainingserfahrung als auch für Personen, die sich erst im interkulturellen Trainingsbereich orientieren möchten.

http://www.ikud-seminare.de/Pressemitteilung/Interkulturelles-Training-Seminar-Goettingen-verlegt.html

Interkulturelle Kompetenz im Umgang mit internationalen Geschäftspartnern – „Haben Sie schon gegessen?“

Göttingen, 19.10.2009: „Die Chinesische Schrift und Sprache scheint für viele nach wie vor ein Rätsel zu sein. Oft genug blicke ich in erstaunte Gesichter, wenn ich mich mit chinesischen Freunden auf Chinesisch unterhalte oder in Schriftzeichen kommuniziere“, sagt Tobias Zrowotke, Projektmitarbeiter im Bereich Interkulturelle Kommunikation bei IKUD® Seminare.

Sich mit Chinesen in ihrer Muttersprache zu unterhalten ist die eine Sache. Interkulturelles Handeln ist die andere Sache. Speziell von China-erfahrenen Deutschen hört man oft, wie sehr die Verhaltens- und Handlungsweisen der Chinesen bei deutsch-chinesischen Begegnungen für Befremdung und Überraschung sorgen können. Besonders deutlich wird dies bei Äußerung von Bitten, Wünschen und Ablehnungen seitens des chinesischen Gesprächspartners. Hierbei kommen routinierte Sprechhandlungen zum Einsatz. Wenn auf chinesischer Seite zum Beispiel keine konkrete Aussage gemacht werden kann oder keine Entscheidung getroffen werden will, dann vermeidet man Aussagen wie „Ich kann jetzt nichts Konkretes sagen“ oder „Ich kann jetzt noch keine Entscheidung treffen“. Stattdessen sagt man: „Über diese Frage müssen wir noch mal nachdenken“. Aus deutscher Sicht wird dies schnell als „ausweichend weitschweifige Blumigkeit“ aufgefasst.

Genau hier liegt die Gefahr von Missinterpretation, denn voreilige Beurteilungen bestimmter Äußerungen können leicht zu falschen Schlussfolgerungen führen. Der Grund liegt im mangelnden Wissen über Kommunikationsregeln, die im chinesischen Handlungsmuster manifestiert sind. Es sind die routinierten Sprechhandlungen der Akteure, die oft problematisch bei kulturellen Überschneidungssituationen und letztlich Ursache für interkulturelle Missverständnisse sind, um nur einen Aspekt interkulturellen Handelns zu nennen.

Doch das soll nicht bedeuten, dass die deutsch-chinesische Kommunikation von Vornherein zum Scheitern verurteilt ist. Wichtig ist es sich Kenntnisse der kulturhistorischen verankerten und gesellschaftlich bedingten Wertesysteme und Sozialordnung anzueignen. Erst dann ist man in der Lage, routinierte Handlungen mit ihrer rituellen Bedeutung zu verstehen. Wenn Sie zum Beispiel Ihr chinesischer Gesprächspartner fragt „Haben Sie schon gegessen?“, dann wird er sehr wahrscheinlich weder wissen wollen, ob sie tatsächlich schon gegessen haben, noch soll dies eine Einladung zum Essen sein. Es ist lediglich als routinierte Höflichkeitsfloskel im chinesischen Alltag bei der Begrüßung zu verstehen. Für Chinesen selbstverständlich, kann schon allein dieser kurze Satz im interkulturellen Kontext nicht bzw. falsch verstanden werden, wenn der Gesprächspartner den Satz wörtlich nehmen würde, ohne die kulturspezifische Ausdrucks- und damit verbundene Verhaltensweise zu kennen.

Diese Problematik in der interkulturellen Kommunikation trifft nicht allein für China zu. Arbeiten Menschen verschiedener kultureller Prägung mit unterschiedlichen Norm- und Wertvorstellungen zusammen, kommt es häufig zu interkulturellen Missverständnissen. Das gilt sowohl für Japan und Indien genauso wie für Frankreich und England. Diesen vorzubeugen, ist eine Aufgabe interkultureller Trainings. IKUD® Seminare, Weiterbildungsunternehmen aus der Universitätsstadt Göttingen steht für Inter-Kultur und Didaktik und ist die professionelle Antwort auf den steigenden Trainings-, Coachings- sowie Beratungsbedarf auf dem Gebiet internationaler Zusammenarbeit. Neben der zertifizierten „Ausbildung zum interkulturellen Trainer (m/w) in 5 Modulen“, werden dort auch länderspezifische Seminare angeboten, beispielsweise für Russland, Indien und die USA.

Gerade in Krisenzeiten werden die Jobs für junge Berufseinsteiger immer knapper und die Anforderungen an Hochschulabsolventen höher. Der Druck auf Studierende steigt stetig. Aus diesem Grund eröffnen sich speziell für Studierende und Absolventen von geisteswissenschaftlichen, kulturwissenschaftlichen oder sprachwissenschaftlichen Studiengängen unterschiedlichster Fachrichtungen, wie beispielsweise European Studies, Interkulturelles Management, Indologie oder Sinologie, interessante Einstiegsmöglichkeiten in die Berufswelt, sei es in Form einer Ausbildung oder eines Praktikums. Das kann sowohl erste Grundlage für eine erfolgreiche Selbstständigkeit sein, als auch die eigene Attraktivität auf dem Arbeitsmarkt fördern, zum Beispiel für eine Tätigkeit im Personalbereich international agierender Unternehmen. „Das ist auch der Grund gewesen weshalb eine Tätigkeit im Bereich Interkulturelle Kommunikation bei IKUD® Seminare für mich interessant schien“, sagt Tobias Zrowotke, Absolvent des Bachelorstudiengangs „Modern China“ an der Universität Würzburg.

http://www.ikud-seminare.de/Pressemitteilung/Interkulturelle-Kompetenz-mit-internationalen-Geschaeftspartnern.html

Oktober 14, 2009

Stereotype und Vorurteile

„Es spricht vieles dafür, dass in einem leeren Kopf Vorurteile besonders blühen.“ (Sir Peter Ustinov)

Der Begriff des Stereotyps kommt ursprünglich aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie „starres Muster“. Stereotype sind eine Sammlung von Informationen. Jeder Mensch kategorisiert und systematisiert seine Umwelt, um die Aufnahme und Verarbeitung der von außen auf ihn einwirkenden Reize und Informationen zu erleichtern. Komplexe Informationen werden durch Stereotype reduziert und bestimmte Merkmale generalisiert. Stereotype sind feste Vorstellungen von Eigenschaften oder Verhaltensweisen, die Menschen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe zugeschrieben werden. Die Wissenschaft unterscheidet zwei Arten von Stereotypen: Heterostereotype und Autostereotype. Heterostereotype sind Stereotype, die sich auf Mitglieder einer fremdkulturellen Gruppe beziehen und der Abgrenzung gegenüber dieser dienen. Autostereotype beziehen sich auf die Mitglieder der eigenen sozialen Gruppe und haben den Anspruch, eine Zugehörigkeit herzustellen. Stereotype können weiterhin unterschieden werden hinsichtlich ihrer positiven und negativen Funktionen. Sie ermöglichen einerseits die Entwicklung eines positiven Selbstkonzeptes der Eigengruppe, andererseits ein negatives Konzept der Fremdgruppe und können damit tendenziell Vorurteile verstärken.

Stereotype werden allgemein als „Meinungen“ beschrieben. Werden diese Meinungen nicht ständig überdacht und revidiert, so entstehen Vorurteile. Vorurteile sind im Gegensatz zu Stereotypen von Emotionen begleitet und haben eine wertende Komponente. Die klassische Definition zum Begriff Vorurteil stammt von Gordon Allport. Er definierte Vorurteile als „ablehnende oder feindselige Haltung gegenüber einer Person, die zu einer Gruppe gehört und deswegen dieselben zu beanstandenden Eigenschaften haben soll, die man dieser Gruppe zuschreibt“ (1973: 21). Beim Vorurteil werden Stereotype bzw. Eigenschaftszuweisungen somit mit Bewertungen verknüpft, die das Wahrnehmen, Verhalten und die Interpretation steuern. Dadurch wird deutlich, dass sich Stereotype von Vorurteilen unterscheiden und somit die Begriffe nicht synonymisch verwendet werden sollten.

Bei Begegnungen im interkulturellen Kontext sind Stereotype immer präsent und helfen dem Individuum, komplexe Wahrnehmungen und Informationen zu reduzieren. Da man ihre Entstehung nicht verhindern kann,  muss man lernen, mit Stereotypen so umzugehen, dass sie sich nicht zu Vorurteilen verstärken und fossilieren. Auf den Prozess des interkulturellen Lernens können sich Stereotype und Vorurteile hemmend auswirken (vgl. Fuß 1989: 25). Die bewusste Auseinandersetzung ist demnach sehr wichtig, um Stereotype zu relativieren und Vorurteile zu revidieren.

Nach einer Studie von Joshua Correll an der Universität Chicago sind in neun von zehn Fällen Vorurteile negativ. Dies hat er im Jahr 2002 bei einem virtuellen Experiment am PC untersucht. Die Teilnehmer der Studie wurden gebeten, diejenigen Personen auf Fotos zu „erschießen“, die eine Waffe in der Hand trugen. Auf den Bildern waren weiße und schwarze Menschen, entweder mit einem Fotoapparat oder einer Waffe in der Hand, abgebildet. Die Probanden hatten kaum Zeit ihre Wahl zu überdenken. Es zeigte sich, dass die Testpersonen eine schwarze Hautfarbe mit Gefahr in Verbindung brachten, da sie häufiger schwarze unbewaffnete Personen als weiße Unbewaffnete „erschossen“. (Die Welt, 25.07.2009)

Ein anderes Beispiel: Der Psychologe Udo Rudolph an der TU Chemnitz fand heraus, dass Namen eine Fülle an Information beinhalten. So wird allein durch den Namen auf das Aussehen und die Intelligenz einer Person geschlossen. Forschungen der Amerikanerin Bertrand von der Universität Chicago stützen diese Annahme. Sie verschickte verschiedene Bewerbungsunterlagen (in Amerika wie üblich ohne Foto) und verwendete dabei typische Namen für bestimmte Bevölkerungsgruppen. Zum Beispiel Lakisha und Jammal für die schwarze und Emily und Brendan für die weiße Bevölkerungsgruppe. So konnte sie nachweisen, dass Emily und Brendan doppelt so häufig zu Bewerbungsgesprächen eingeladen wurden wie Jammal und Lakisha. (Die Welt, 25.07.2009)

Die Beispiele zeigen deutlich, wie mächtig Vorurteile sind. Sie sind weder witzig noch harmlos. Eine Auseinandersetzung mit ihnen ist notwendig, damit sie die Entscheidungen und das Verhalten eines Individuums weniger beeinflussen.

Literatur:
Allport, Gordon W. Die Natur des Vorurteils. Köln: Kiepenheuer und Wirtsch, 1971.
Fuß, Manfred. Interkulturelles Lernen im nichtkommerziellen Jugendtourismus. Dortmund: Verlag Modernes Lernen Borgmann KG, 1989.
Weik, Sarah: Die Macht des Vorurteils. In: Die Welt, 25.07.2009.

Coaching und Beratung bei der Existenzgründung von interkulturellen Trainer/innen sind sinnvoll

Göttingen, 14.10.09 – Wenn man sich im interkulturellen Bereich als Trainer/in bzw. Coach weiterbilden oder selbstständig machen möchte, gilt es, vielfältige Anforderungen zu berücksichtigen. Oft bleiben wichtige Aspekte im Vorfeld unbeachtet, die im Nachhinein von essentieller Bedeutung sind. Durch die Förderung im Rahmen des „Gründercoaching Deutschland“ können Coachingmaßnahmen bis zu 90% gefördert werden – eine einmalige Chance für alle Trainer/innen, die IKUD®Seminare speziell für den interkulturellen Bereich anbietet.

Um eine erfolgreiche Weiterbildung im interkulturellen Bereich zu gewährleisten, bedarf es einer kontinuierlichen Verbesserung der Trainingskonzeption, Umsetzung und des Qualitätsmanagements. Individuell zugeschnitten kann ein Coaching im Bereich der Konzipierung und Planung von Trainingsmaßnahmen, bei der Kundenakquise, der Methodik zur Umsetzung oder dem Methodenrepertoire ansetzen. Des Weiteren bieten sich auch eine Erweiterung der ‚Trainer-Skills’ und eine Optimierung des Selbstmanagements, der Büroorganisation oder steuerliche und rechtliche Kenntnisse an.

Der Weg in die Existenzgründung erfordert spezifische ergänzende Kenntnisse, damit eine erfolgreiche Selbstständigkeit ein dauerhafter Zustand bleibt. Neben einer guten Geschäftsidee benötigen sie fundiertes Wissen, wie die Existenzgründung konkret aussieht und welche inhaltlichen Punkte bedeutsam sind. Ein individuelles Coaching zur Existenzgründung kann folgende Themenbereiche umfassen:

Allgemeine BWL- Kenntnisse

Betriebswirtschaftliche Kenntnisse bilden die Grundlage, um eine erfolgreiche Existenzgründung zu verwirklichen. Sie beinhalten beispielsweise die gelungene Erstellung eines Businessplans oder die Umsetzung einer spezifischen SWOT-Analyse.

Profilerstellung und -entwicklung

Nachdem eine Marktnische gefunden wurde, geht es um die Etablierung eines individuellen Profils und eine Differenzierung gegenüber der Konkurrenz.

Rechtform

GbR, GmbH oder AG? Die Rechtsform spielt eine wesentliche Rolle. Besonders für Trainer ist eine intensive Auseinandersetzung mit der Gesellschaftsform der GbR  grundlegend.

Marketingstrategien

Um effizient zu wirtschaften, sind Fähigkeiten im Umgang mit der Vermarktungsstrategie, der erfolgreichen Kundenakquise, Profilausstattung, Corporate Identity und PR eine absolute Notwendigkeit.

Erstellung Rahmenplan

Dieser Themenbereich beinhaltet neben Kenntnissen zum Geschäftssystem und der Gestaltung von Verträgen, auch die Preisfindung. Hinzu kommen Kompetenzen im Umgang mit Buchhaltung und Steuern, sowie Wissen über erforderliche Versicherungen und die AGB.

Patente/ Markenzeichen und Schutzrechte

Mit der Geschäftsidee verbunden ist die Möglichkeit der Markenanmeldung. Aber Vorsicht: Dies kann ein langwieriger Prozess sein. Deshalb ist eine Auseinandersetzung mit dieser Materie angebracht.

Finanzierung

Die Finanzierung stellt oft eine besondere Herausforderung dar, ob ausführlich dargelegt im Businessplan oder im Gespräch mit der Bank. Es gilt, verschiedene Faktoren bei der Finanzierung zu berücksichtigen.

Risiken

Risiken gibt es reichlich, ob im Bereich Gesellschaftsform oder im Hinblick auf die Versicherungen etc.  Eine intensive Beschäftigung mit den relevanten Sachverhalten der Existenzgründung kann diese deutlich mindern.

Praxis

Positive und negative Beispiele aus der Praxis helfen, um sich zu orientieren und Grenzen abzustecken.

Ein Trainer/eine Trainerin benötigt demnach zahlreiche Informationen, um sich beruflich erfolgreich weiter zu entwickeln. Ein Coaching im Rahmen der Existenzgründung hilft dabei, den Überblick zu behalten und sich gewinnbringend zu verwirklichen.

Wer sich für das geförderte „Gründercoaching“ für (interkulturelle) Trainer/innen interessiert, wendet sich an:

IKUD® Seminare
Düstere Str. 21
37073 Göttingen
Tel.: 0551 | 381127-8
Fax: 0551 | 381127-9
E-Mail: info@ikud-seminare.de
Internet: www.ikud-seminare.de

http://www.ikud-seminare.de/Pressemitteilung/Interkulturelles-Coaching-Beratung-fuer-Existenzgruender.html

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